Heute geht es also ans Koffer packen. Die Tauchklamotten sind fast wieder trocken, so dass wir sie ohne Gemuffel einpacken können.
Am Vormittag hat sich Hosé (wir vermuten, er schreibt sich José, aber die meisten wissen nicht, dass man das J wie ein H ausspricht) zum Bungalow-Check angekündigt. Der Check sieht so aus, dass Hosé ein Formular ausfüllt, das Geld für die Endreinigung kassiert und zum Abschied nett mit uns plaudert. Karibisch entspannt eben!
Später kommt Trudy kurz vorbei, um tschüs zu sagen. Ihr geben wir unsere restlichen Lebensmittel mit. Da wir sie leider nicht bei Mona Lisa zum Essen einladen konnten, um uns für Gabis 50. Geburtstagsgeschenk-Service von 2009 zu bedanken, haben wir für sie Wein besorgt.
Um die Mittagszeit setzen wir uns noch einmal in die Eisdiele und ergötzen uns an den vorbeiziehenden Passagieren der "Sea Princess" ...
Große Aufregung ein paar Meter weiter, am Ende der Einkaufsmeile. Ein Pick-up bleibt genau in der Kurve mit Achsbruch liegen. Die Situation war kurios, das Foto kann leider nicht vermitteln, wie spektakulär der unfreiwillige Burn out beim Abschleppen war.
Am Nachmittag fahren wir mit unserem Pick-up erst tanken und dann zwecks Check-up zur Verleihfirma. Dort ist heute nur von 16 - 17 Uhr geöffnet. Es ist 15 Uhr, wir fahren wieder und schauen beim Verleiher zu Hause vorbei. Er wohnt bei uns um die Ecke. Der Check verläuft übrigens genauso karibisch wie zuvor beim Bungalow ...
Wir behalten das Auto bis morgen früh und lassen es dann am Flughafen-Parkplatz stehen. So muss niemand außer uns so früh aufstehen. Wir müssen um 4:00 Uhr einchecken.
Zur Abkühlung springen wir einmal kurz in den Pool, den es hier in der Anlage gibt. Was für eine Wohltat. Heute ist es extrem heiß! Wird Zeit, dass wir nach Hause in den Frühling kommen .... :-)
Die Internetverbindung ist heute wieder gruselig, so dass zum allerletzten Mal drei Häuser weiter an der Mülltonne stehe, um diesen Blog mit Inhalt zu füttern. Beweisfotos gibt es übrigens keine.
Unseren Abschiedsabend verbringen wir im Bistro de Paris. Der Besitzer ist tatsächlich Franzose, stammt allerdings aus Quimper in der Bretagne. Mal wieder eine Gelegenheit, französisch zu sprechen und Erinnerungen an meine Urlaube in der Bretagne - rund um Quimper - aufzufrischen. Das Essen ist die Wucht, der Pernod am Anfang auch!
Bis um 22 Uhr sind wir fertig mit Koffer packen. Nun aber nix wie ab ins Bett. Um 3 Uhr früh ist die Nacht zu Ende!
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