Wir sitzen am Flughafen von Bonaire, Laptop auf dem Schoß (und free Internet) und warten auf den Abflug.
Die Maschine ist gerade gelandet. Jetzt werden die nächsten Urlauber ausgeladen. In der Maschine sitzen noch die, die weiter nach Aruba fliegen.
Wir werden in Kürze zusteigen, nach Aruba fliegen und dann weiter nach Amsterdam. Dort haben wir ca. 3 Stunden Aufenthalt, bevor es weiter nach Frankfurt geht.
Wir haben vorsorglich schon mal bei Wetteronline geschaut, welche Temperaturen uns erwarten ... 3 Grad ... brrrrrrrrr. Wir sitzen hier in 34 Grad Hitze bei 100 % Luftfeuchtigkeit. Das wird der Hammer!!!
Aber nach so viel Schwitzen freue ich mich beinahe schon auf's Frieren :-)
Zu Hause werden wir unsere zahllosen Bilder mal sichten und ein "Best of"-Album zu diesem Blog veröffentlichen. Natürlich darf auch das "Fazit" des Urlaubs nicht fehlen.
STAY TUNED ...
Dienstag, 28. Oktober 2008
Montag, 27. Oktober 2008
Letzter Tauchtag
Kinder, wie die Zeit vergeht! Morgen Abend fliegen wir schon wieder nach Hause ... Heute haben wir noch einen letzten Tauchgang gemacht.
"Karpata"
61 min - 22,1 m
Tja, und ausgerechnet beim letzten Mal ist irgendetwas an der Dichtung des u/w-Gehäuses eben nicht dicht ... Beim Abtauchen will ich gleich das erste Foto machen und denke zuerst, meine Maske ist beschlagen. Aber nein, weit gefehlt. Das Gehäuse ist voll Salzwasser gelaufen, die Coolpix schwappt in der Brühe! Totalschaden!!!

Na bravo, das hätte jetzt nicht sein müssen. Das Teil ist zwar nicht der Traum einer Unterwasserkamera (zu unhandlich, zu kleines Display für mich Blindfisch), aber dieses Ende hätte es nicht sein müssen.
Georg machte phantastische Bilder und auch ein Video einer fressenden Schildkröte. Die hing völlig cool und entspannt in einer Koralle und knabberte vor sich hin.
..... Fortsetzung folgt ...
"Karpata"
61 min - 22,1 m
Tja, und ausgerechnet beim letzten Mal ist irgendetwas an der Dichtung des u/w-Gehäuses eben nicht dicht ... Beim Abtauchen will ich gleich das erste Foto machen und denke zuerst, meine Maske ist beschlagen. Aber nein, weit gefehlt. Das Gehäuse ist voll Salzwasser gelaufen, die Coolpix schwappt in der Brühe! Totalschaden!!!

Na bravo, das hätte jetzt nicht sein müssen. Das Teil ist zwar nicht der Traum einer Unterwasserkamera (zu unhandlich, zu kleines Display für mich Blindfisch), aber dieses Ende hätte es nicht sein müssen.
Georg machte phantastische Bilder und auch ein Video einer fressenden Schildkröte. Die hing völlig cool und entspannt in einer Koralle und knabberte vor sich hin.
..... Fortsetzung folgt ...
Sonntag, 26. Oktober 2008
Das Urlaubsende naht
Bericht folgt noch .........
1. TG: "Salt City"
70 min - 30,6 m
2. TG: "Ol' Blue"
66 min - 18,4 m
Samstag, 25. Oktober 2008
Klein-Bonaire
Auf Bonaire kann man alle Plätze von Land aus betauchen, außer die rund um Klein-Bonaire. Das ist das unbewohnte Inselchen, welches Bonaire vorgelagert ist. Wir tauchen mit einer 8-köpfigen Gruppe und 2 Guides.
Die Guides sind die typischen "nice-to-meet-you"-Typen, Dauergrinsen im Gesicht, stereotypes Briefing und ansonsten wenig Plan. Kann ich schon leiden wie ein Loch im Knie, wenn der Guide beim Briefing verkündet, dass er den Tauchplatz gar nicht kennt ... Naja, wir brauchen die sowieso nicht.
Die Gruppe besteht unter anderem aus 4 brasilianischen Chaos-Tauchern, die sich unter Wasser völlig irre benehmen. Die beiden Tierchen (junge Mädels) besitzen noch nicht mal einen Tauchcomputer (die Guides haben es nicht bemerkt), und auf ihren Tiefenmesser schauen sie auch nicht. Wir sehen Jojo-Tauchen in Vollendung, die angesagte Tiefe - max. 20 Meter - wird nicht eingehalten. Die Irren tauchen mit Nitrox, wenn die tiefer als 34 Meter absacken, kann das böse ausgehen.
1. TG: "The Knife"
60 min - 20,2 m
45 Minuten Oberflächenpause und im Schweinsgalopp zum nächsten TG.
2. TG: " Ebo's Reef "
64 min - 18,5 m
Bei beiden Tauchplätzen ist die Sicht phantastisch. Uns begegnen Blaupunkt-Rochen, Schildkröten, Muränen, Garnelen und auch wieder ein gut getarnter Drachenkopf.

Diese Meeresbewohner können sich hervorragend tarnen. Man erkennt sie oft nicht, weil sie sich haargenau der Riffstruktur anpassen. Auf ihrem Rücken haben sie einen giftigen Stachel, der gefährlich für Menschen ist. Die Wahrscheinlichkeit, versehentlich mit einem Drachenkopf in Berührung zu kommen und ernsthaft verletzt zu werden, ist zigmal höher, als von einem Hai gebissen zu werden. Als Haifreund musste das jetzt mal gesagt werden!!!
Zum Frühstück bzw. Mittagessen fahren wir nach Hause. Wir brutzeln uns eine deftige Portion Bratkartoffeln mit Speck. Hmmm. Heute tauchen wir nicht mehr, sondern verbummeln den Nachmittag.
Die Guides sind die typischen "nice-to-meet-you"-Typen, Dauergrinsen im Gesicht, stereotypes Briefing und ansonsten wenig Plan. Kann ich schon leiden wie ein Loch im Knie, wenn der Guide beim Briefing verkündet, dass er den Tauchplatz gar nicht kennt ... Naja, wir brauchen die sowieso nicht.
Die Gruppe besteht unter anderem aus 4 brasilianischen Chaos-Tauchern, die sich unter Wasser völlig irre benehmen. Die beiden Tierchen (junge Mädels) besitzen noch nicht mal einen Tauchcomputer (die Guides haben es nicht bemerkt), und auf ihren Tiefenmesser schauen sie auch nicht. Wir sehen Jojo-Tauchen in Vollendung, die angesagte Tiefe - max. 20 Meter - wird nicht eingehalten. Die Irren tauchen mit Nitrox, wenn die tiefer als 34 Meter absacken, kann das böse ausgehen.
1. TG: "The Knife"
60 min - 20,2 m
45 Minuten Oberflächenpause und im Schweinsgalopp zum nächsten TG.
2. TG: " Ebo's Reef "
64 min - 18,5 m
Bei beiden Tauchplätzen ist die Sicht phantastisch. Uns begegnen Blaupunkt-Rochen, Schildkröten, Muränen, Garnelen und auch wieder ein gut getarnter Drachenkopf.

Diese Meeresbewohner können sich hervorragend tarnen. Man erkennt sie oft nicht, weil sie sich haargenau der Riffstruktur anpassen. Auf ihrem Rücken haben sie einen giftigen Stachel, der gefährlich für Menschen ist. Die Wahrscheinlichkeit, versehentlich mit einem Drachenkopf in Berührung zu kommen und ernsthaft verletzt zu werden, ist zigmal höher, als von einem Hai gebissen zu werden. Als Haifreund musste das jetzt mal gesagt werden!!!
Zum Frühstück bzw. Mittagessen fahren wir nach Hause. Wir brutzeln uns eine deftige Portion Bratkartoffeln mit Speck. Hmmm. Heute tauchen wir nicht mehr, sondern verbummeln den Nachmittag.
Freitag, 24. Oktober 2008
Early Morning Dive + 2
Heute geben wir's uns bezüglich Stickstoff so richtig und machen 3 Tauchgänge. Wir stellen den Wecker auf 5 Uhr, weil wir zum Sonnenaufgang im Wasser sein wollen. Um 5 Uhr ist es noch stockdunkel, auch noch um halb 6 und um viertel vor 6 ... und dann ... schwupp ... geht schlagartig das Licht an. Das geht so rasant schnell, dass wir uns plötzlich mit dem Kaffeetrinken echt beeilen müssen.
1. TG: "Andrea I"
Es ist viertel nach 7
72 min - 20,5 m
Danach Frühstück im "Paradise Coffee"
2. TG: "Alice in Wonderland"
61 min - 25,6 m
Wie fast alle südlichen Tauchplätze besteht auch dieser aus einem Doppelriff. Wir betauchen zunächst das hintere Riff. Das ist aber leider trostlos und kein bisschen sehenswert. Wir kehren zurück zum vorderen Riff. Hier sehen wieder einen Adlerrochen und auch einige dieser niedlichen Kofferfische.

Auf dem Weg zum 3. Tauchgang fahren wir schnell bei der Basis im Port Bonaire vorbei, holen neue Flaschen und buchen für den Samstag 2 Bootstauchgänge, damit wir auch mal die Plätze von Klein-Bonaire anschauen können. Diese kann man nur mit dem Boot erreichen.
3. TG: "Jeff Davies"
69 min - 17,2 m
Tauchplatz im Norden. Beim Ein- und Ausstieg ist leider ein bisschen klettern angesagt, was mit der Flasche auf dem Buckel und dem sonstigen Geläpp keine wahre Freude ist. Aber es lohnt sich, denn der Tauchplatz ist wirklich schön.
Unser obligatorisches Amstel nach dem Tauchen haben wir uns an diesem Tag redlich verdient.
1. TG: "Andrea I"
Es ist viertel nach 7
72 min - 20,5 m
Danach Frühstück im "Paradise Coffee"
2. TG: "Alice in Wonderland"
61 min - 25,6 m
Wie fast alle südlichen Tauchplätze besteht auch dieser aus einem Doppelriff. Wir betauchen zunächst das hintere Riff. Das ist aber leider trostlos und kein bisschen sehenswert. Wir kehren zurück zum vorderen Riff. Hier sehen wieder einen Adlerrochen und auch einige dieser niedlichen Kofferfische.

Auf dem Weg zum 3. Tauchgang fahren wir schnell bei der Basis im Port Bonaire vorbei, holen neue Flaschen und buchen für den Samstag 2 Bootstauchgänge, damit wir auch mal die Plätze von Klein-Bonaire anschauen können. Diese kann man nur mit dem Boot erreichen.
3. TG: "Jeff Davies"
69 min - 17,2 m
Tauchplatz im Norden. Beim Ein- und Ausstieg ist leider ein bisschen klettern angesagt, was mit der Flasche auf dem Buckel und dem sonstigen Geläpp keine wahre Freude ist. Aber es lohnt sich, denn der Tauchplatz ist wirklich schön.
Unser obligatorisches Amstel nach dem Tauchen haben wir uns an diesem Tag redlich verdient.
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Washington Slaagbai Nationalpark - keine Chance!
Gestern Nachmittag, in der Nacht und heute Vormittag hat es wieder kurz und heftig geregnet. Damit schwinden unsere Chancen, doch noch in den Nationalpark zu kommen. Sooo schade! Allmählich rennt uns die Zeit davon. Wir können nur noch bis Sonntag tauchen, denn 24 Stunden vor Abflug ist Schluss.
Wir nutzen den Vormittag für Einkäufe und Internet. Am Nachmittag wollen wir bei "1.000 steps" tauchen. Für den Abend haben wir wieder einen Nachttauchgang geplant. Wir wollen es entweder bei "Webers Joy/Witches Hut" oder "Andrea I" probieren.
"1.000 Steps"
59 min - 18,1 m
Dieser Tauchplatz hat arg unter Hurricane Omar gelitten. Wir sind enttäuscht, noch dazu ist die Sicht schlecht. Der Ein-/Ausstieg ist mühsam. Zwar sind es nur 72 Stufen, aber mit dem ganzen Gerödel auf dem Buckel kommen sie - uns besonders beim Rückweg - wie 1.000 vor.

Da wir die Zeit verbummelt und Bierdurst haben, beschließen wir, den Nachttauchgang ausfallen zu lassen und ihn am nächsten Morgen ganz früh nachzuholen. Abends gehen wir bei "It rains Fishes" essen und werden so richtig verwöhnt.
Wir nutzen den Vormittag für Einkäufe und Internet. Am Nachmittag wollen wir bei "1.000 steps" tauchen. Für den Abend haben wir wieder einen Nachttauchgang geplant. Wir wollen es entweder bei "Webers Joy/Witches Hut" oder "Andrea I" probieren.
"1.000 Steps"
59 min - 18,1 m
Dieser Tauchplatz hat arg unter Hurricane Omar gelitten. Wir sind enttäuscht, noch dazu ist die Sicht schlecht. Der Ein-/Ausstieg ist mühsam. Zwar sind es nur 72 Stufen, aber mit dem ganzen Gerödel auf dem Buckel kommen sie - uns besonders beim Rückweg - wie 1.000 vor.

Da wir die Zeit verbummelt und Bierdurst haben, beschließen wir, den Nachttauchgang ausfallen zu lassen und ihn am nächsten Morgen ganz früh nachzuholen. Abends gehen wir bei "It rains Fishes" essen und werden so richtig verwöhnt.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Annettes 400. Tauchgang

Kurzer Stopp bei "Yellow Submarine", Flaschen laden. Wir wollen am Vormittag zum "Willemstoren Lighthouse". Das ist der südlichste Tauchplatz, liegt an einem Zipfel, der ins Meer ragt. Dementsprechend heftig ist der Wellengang und die Strömung. Dafür soll es aber tolle Sachen zu sehen geben. Leider kann man diesen Platz nur bei wenig Wind und sehr flachen Wellen betauchen. Alles andere ist zu gefährlich. So auch heute Morgen. Wir schauen uns eine Weile die Wellen an, prüfen die Einstiegsmöglichkeiten ... und fahren wieder. Okay, nehmen wir "Vista Blue".
1. TG: "Vista Blue"
67 min - 21,8 m
Völlig überraschend haben wir erstmals richtig Strömung an einem Tauchplatz. Auf 20 m drückt sie abwärts in nördlicher Richtung. Wir sind nach Süden, also gegen die Strömung, unterwegs. Nach 32 min drehen wir um und tauchen mit der Strömung auf 15 bis 12 m zurück. Wir sind schnell unterwegs, auch wenn es uns gar nicht so vorkommt. Aber nach 50 min sind wir bereits wieder an der Boje angekommen, in der wir normalerweise nach 64 min angekommen wären.
Im Flachwasser bei max. 6 m steht plötzlich ein kapitaler Barrakuda vor uns. Was für ein großer Oschi!!! Bei solchen Einzelgängern ist eine gewisse Vorsicht und Distanz geboten. Aber unsereiner scheint ein gutmütiger Hasenfuß zu sein. Er lässt sich willig fotografieren, dann wird ihm die Sache mit uns unheimlich und er trollt sich.
2. TG: "Margate Bay"
64 min - 20,1 m
Annettes 400. Tauchgang!
Ein Bilderbuch-Tauchgang. Wir tauchen ab und schon gleich sehen wir einen Adlerrochen!!! Er durchpflügt den Sand nach Essbarem ...

Wie immer, gibt es bei "Margate Bay" viel zu gucken. Drachenkopf, Barrakuda, Flamingozungen, jede Menge Garnelen. Wir entdecken eine "Rüschen"-Nacktschnecke, deren genauen Namen wir zu Hause im Bestimmungsbuch nachlesen müssen.
Georg macht Beweisfotos von mir bei meinem 400. TG. Es war sehr lustig :-)
Am Abend feiern wir ein bisschen bei einer feisten Pizza und leckerem Rotwein.
Dienstag, 21. Oktober 2008
Geiler Tauchtag
Wir fahren an den nördlichsten Tauchplatz unterhalb des Nationalparks. Rund 40 Min. muss man über meist unwegsame Buckelpiste holpern, um dorthin zu gelangen.
1. TG: "Nukove"
61 min - 19,7 m
Der Ein- und Ausstieg ist schwierig, da im Flachwasser große Steine am Boden kreuz und quer liegen, zwischen denen man sich prima die Fußgelenke verdrehen kann. Die Wellen verursachen z.T. eine heftige Dünung, die das Anziehen der Flossen im Wasser erschwert. Der Tauchgang ist phantastisch, wir machen viele Fotos.
Unsere Mittagspause verbringen wir im "Rose Inn" in Rincon. Das "Rose Inn" ist bekannt für leckeres einheimisches Essen und das kühlste Bier der Gegend. Grundsätzlich trinken wir erst nach dem letzten Tauchgang Alkohol. Das Bier muss also warten.

Da wir nun schon ganz in der Nähe des Nationalparks sind, fahren wir schnell mal dort vorbei, um uns nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Zu unserer Überraschung stellen wir fest, dass der Park doch geöffnet hat. Wir halten ein Schwätzchen mit dem Ranger. Er erklärt uns, dass im Moment nur die kurze Route offen ist.
Die lange Route - also auch da, wo die Tauchplätze liegen - ist durch die starken Regenfälle unpassierbar. Es braucht mindestens 2 trockene Tage, damit die lange Route wieder freigegeben wird. Wir sind hoffnungsvoll, denn es hat seit gestern Mittag nicht mehr geregnet. Wenn es morgen auch noch trocken bleibt, könnten wir es wagen. Der Ranger gibt uns eine Telefonnummer, die wir vorab anrufen können, um den Zustandsbericht zu erfragen. Wir verabschieden uns und machen uns auf den Weg zum 2. Tauchgang nach Karpata
2. TG: "Karpata"
70 min - 16,8 m
"Karpata" ist mein Lieblingstauchplatz. Hier könnte ich jeden Tag tauchen und würde mich nicht satt sehen. Auch heute ist es wieder wunderschön. Und es ist Georgs 222. Tauchgang. Schon wieder was zu feiern :-)
Nach dem Tauchgang fahren wir zurück nach Rincon und trinken im "Rose Inn" das bereits erwähnte Bier! Aaaaaaaamstel, das zischt!!!
Unser Abendessen nehmen wir bei "Donna & Giorgio", unten am Hafen. Ich haue mir 4 Lactose-Pillen rein und bestelle Spaghetti mit Gorgonzola und Gambas. Hmmmmm, Genuss ohne Reue. Bis jetzt hatte ich ernährungstechnisch überall Glück. Meine diversen Unverträglichkeiten machen sich nicht bemerkbar. Sogar das Bier kann ich trinken. Das Leben ist schön!
1. TG: "Nukove"
61 min - 19,7 m
Der Ein- und Ausstieg ist schwierig, da im Flachwasser große Steine am Boden kreuz und quer liegen, zwischen denen man sich prima die Fußgelenke verdrehen kann. Die Wellen verursachen z.T. eine heftige Dünung, die das Anziehen der Flossen im Wasser erschwert. Der Tauchgang ist phantastisch, wir machen viele Fotos.
Unsere Mittagspause verbringen wir im "Rose Inn" in Rincon. Das "Rose Inn" ist bekannt für leckeres einheimisches Essen und das kühlste Bier der Gegend. Grundsätzlich trinken wir erst nach dem letzten Tauchgang Alkohol. Das Bier muss also warten.

Da wir nun schon ganz in der Nähe des Nationalparks sind, fahren wir schnell mal dort vorbei, um uns nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Zu unserer Überraschung stellen wir fest, dass der Park doch geöffnet hat. Wir halten ein Schwätzchen mit dem Ranger. Er erklärt uns, dass im Moment nur die kurze Route offen ist.
Die lange Route - also auch da, wo die Tauchplätze liegen - ist durch die starken Regenfälle unpassierbar. Es braucht mindestens 2 trockene Tage, damit die lange Route wieder freigegeben wird. Wir sind hoffnungsvoll, denn es hat seit gestern Mittag nicht mehr geregnet. Wenn es morgen auch noch trocken bleibt, könnten wir es wagen. Der Ranger gibt uns eine Telefonnummer, die wir vorab anrufen können, um den Zustandsbericht zu erfragen. Wir verabschieden uns und machen uns auf den Weg zum 2. Tauchgang nach Karpata
2. TG: "Karpata"
70 min - 16,8 m
"Karpata" ist mein Lieblingstauchplatz. Hier könnte ich jeden Tag tauchen und würde mich nicht satt sehen. Auch heute ist es wieder wunderschön. Und es ist Georgs 222. Tauchgang. Schon wieder was zu feiern :-)
Nach dem Tauchgang fahren wir zurück nach Rincon und trinken im "Rose Inn" das bereits erwähnte Bier! Aaaaaaaamstel, das zischt!!!
Unser Abendessen nehmen wir bei "Donna & Giorgio", unten am Hafen. Ich haue mir 4 Lactose-Pillen rein und bestelle Spaghetti mit Gorgonzola und Gambas. Hmmmmm, Genuss ohne Reue. Bis jetzt hatte ich ernährungstechnisch überall Glück. Meine diversen Unverträglichkeiten machen sich nicht bemerkbar. Sogar das Bier kann ich trinken. Das Leben ist schön!
Montag, 20. Oktober 2008
Heute Nachttauchgang
In der Nacht und den frühen Morgenstunden hat es schon wieder heftig geregnet. Das Wetter sieht trübe aus. Den Vormittags-Tauchgang lassen wir ausfallen, gehen stattdessen einkaufen und die Postkarten einwerfen. Wir haben uns entschieden, heute einen Nacht-TG zu machen.
Kurzer Stopp bei der Tauchbasis in Port Bonaire, denn wir brauchen noch Flaschen für heute. Dort erfahren wir auch, dass der Nationalpark weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen ist. Der Hurricane und die weiteren starken Regenfälle machen den Park für den "gemeinen Touristen" unpassierbar. D.h. unsere Idee, dort 2 x hinzugehen und auch noch zu tauchen, müssen wir leider begraben.
Am Nachmittag gehen wir im Norden tauchen.
1. TG: "Witches Hut/Webers' Joy"
70 min - 17,8 m
Wir haben Glück, kein anderes Auto parkt dort. Wir haben diesen schönen Tauchplatz ganz für uns alleine. Wir sehen u.a. einen großen Lobster!

2. TG: "Angel City"
51 min - 17,7 m
Nachttauchgang!
Wir haben uns für "Angel City" entschieden, weil er uns für einen Nachttauchgang geeignet erscheint. Einfacher Ein-/Ausstieg und max. 18 m tief. Die Sonne ist untergegangen, wir haben Dämmerung. Das Auto parkt am Straßenrand. Links davon sind die Antennen von Trans World Radio, die nachts beleuchtet sind. Eine prima Landmarke zur Orientierung, wenn wir dann später im Dunkeln aus dem Wasser kommen.
Gegen 18 Uhr beginnen wir mit dem Einstieg. Die Wellen sind mäßig, alles klappt ohne Probleme. Bei 5 Meter befestigen wir unseren "Blitzer" an einem herumliegenden Riffbrocken. Die Befestigung erweist sich als schwierig und dauert geschlagene 5 Minuten. Dann endlich geht's ans eigentliche Tauchen. Inzwischen ist es ganz dunkel geworden, wir schalten unsere Lampen ein.
Nachts zu tauchen ist besonders spannend, denn während die normalen Fische schlafen gehen, wachen die nachaktiven Meerestiere auf. Wir beobachtn jede Menge Krebse und Garnelen. Sehr schön.
Plötzlich im Schein der Lampe blitzt es silbern auf ... Im ersten Moment erschrecke ich mich wieder heftig, bis ich den Tarpon als solchen erkenne. Der Tarpon ist ein (für Menschen harmloser) Raubfisch und hat die Größe eines kleinen Hais bzw. eines großen Barrakudas oder Thunfisches. Er ist nicht gerade mit Schönheit geschlagen, hat einen fiesen Überbiss und sieht auch im Dunkeln nicht besser aus.

Er ist ein ganz Schlauer, der sich den Schein unserer Lampen zum Jagen zunutze macht. D.h. er heftet sich quasi in Oberarmhöhe an uns, so dass er - genau wie wir - in Richtung Lampenstrahl blickt. Er begleitet uns und sobald er eine Beute entdeckt, schießt er blitzartig nach vorne.
Ich konzentiere mich aufs Fotografieren (in der einen Hand die Lampe, in der anderen die Kamera) Wie gesagt, er tut Menschen nichts, aber im Dunkeln verursacht er mir mulmiges Gefühl ... eben ist er noch neben mir, dann ist er verschwunden. Er umkreist uns die ganze Zeit ... Man gewöhnt sich daran!
Unser Tauchgang geht langsam zu Ende Unterwegs haben wir ein bisschen die Orientierung verloren. Der Tauchplatz ist doch nicht optimal für nachts. Keine klare Struktur wie z.B. bei einer Steilwand, mehr ein Korallengarten. Ich tauche kurz auf, um zu schauen, wo wir sind. Wir sind genau richig! Ich sehe die beleuchteten Maste an Land und unseren Blitzer unter Wasser, den wir auf dem Rückweg wieder mitnehmen.
Am Ufer angekommen stellen wir fest, dass wir nicht punktgenau dort rausgekommen sind, wo wir eingestiegen sind. Kein Problem, gehen wir halt noch ein paar Meter zum Auto. Im Dunkeln ist es schwierig mit der Orientierung. Wir gehen nach rechts, weil wir dort unser Auto vermuten. Nach 20 Metern ... Fehlanzeige. Hmmm, was jetzt?
Zufällig kommen an der Straße zwei Pickups vorbei. Die Fahrer halten an und fragen, ob sie helfen können. Wir setzen uns mit samt unserem Gerödel auf dem Rücken hinten auf die Ladefläche und fahren ein Stück die Straße entlang. Kein Auto! Der Fahrer des 2. Pickups fährt in die entgegengesetzte Richtung und macht uns per Lichthupe Zeichen.
Wir waren so nahe am Auto, sind aber leider in die falsche Richtung gegangen. Wir hätten nach links gehen müssen! Tja auch den alten Hasen passieren solche Missgeschicke.
Kurzer Stopp bei der Tauchbasis in Port Bonaire, denn wir brauchen noch Flaschen für heute. Dort erfahren wir auch, dass der Nationalpark weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen ist. Der Hurricane und die weiteren starken Regenfälle machen den Park für den "gemeinen Touristen" unpassierbar. D.h. unsere Idee, dort 2 x hinzugehen und auch noch zu tauchen, müssen wir leider begraben.
Am Nachmittag gehen wir im Norden tauchen.
1. TG: "Witches Hut/Webers' Joy"
70 min - 17,8 m
Wir haben Glück, kein anderes Auto parkt dort. Wir haben diesen schönen Tauchplatz ganz für uns alleine. Wir sehen u.a. einen großen Lobster!

2. TG: "Angel City"
51 min - 17,7 m
Nachttauchgang!
Wir haben uns für "Angel City" entschieden, weil er uns für einen Nachttauchgang geeignet erscheint. Einfacher Ein-/Ausstieg und max. 18 m tief. Die Sonne ist untergegangen, wir haben Dämmerung. Das Auto parkt am Straßenrand. Links davon sind die Antennen von Trans World Radio, die nachts beleuchtet sind. Eine prima Landmarke zur Orientierung, wenn wir dann später im Dunkeln aus dem Wasser kommen.
Gegen 18 Uhr beginnen wir mit dem Einstieg. Die Wellen sind mäßig, alles klappt ohne Probleme. Bei 5 Meter befestigen wir unseren "Blitzer" an einem herumliegenden Riffbrocken. Die Befestigung erweist sich als schwierig und dauert geschlagene 5 Minuten. Dann endlich geht's ans eigentliche Tauchen. Inzwischen ist es ganz dunkel geworden, wir schalten unsere Lampen ein.
Nachts zu tauchen ist besonders spannend, denn während die normalen Fische schlafen gehen, wachen die nachaktiven Meerestiere auf. Wir beobachtn jede Menge Krebse und Garnelen. Sehr schön.
Plötzlich im Schein der Lampe blitzt es silbern auf ... Im ersten Moment erschrecke ich mich wieder heftig, bis ich den Tarpon als solchen erkenne. Der Tarpon ist ein (für Menschen harmloser) Raubfisch und hat die Größe eines kleinen Hais bzw. eines großen Barrakudas oder Thunfisches. Er ist nicht gerade mit Schönheit geschlagen, hat einen fiesen Überbiss und sieht auch im Dunkeln nicht besser aus.

Er ist ein ganz Schlauer, der sich den Schein unserer Lampen zum Jagen zunutze macht. D.h. er heftet sich quasi in Oberarmhöhe an uns, so dass er - genau wie wir - in Richtung Lampenstrahl blickt. Er begleitet uns und sobald er eine Beute entdeckt, schießt er blitzartig nach vorne.
Ich konzentiere mich aufs Fotografieren (in der einen Hand die Lampe, in der anderen die Kamera) Wie gesagt, er tut Menschen nichts, aber im Dunkeln verursacht er mir mulmiges Gefühl ... eben ist er noch neben mir, dann ist er verschwunden. Er umkreist uns die ganze Zeit ... Man gewöhnt sich daran!
Unser Tauchgang geht langsam zu Ende Unterwegs haben wir ein bisschen die Orientierung verloren. Der Tauchplatz ist doch nicht optimal für nachts. Keine klare Struktur wie z.B. bei einer Steilwand, mehr ein Korallengarten. Ich tauche kurz auf, um zu schauen, wo wir sind. Wir sind genau richig! Ich sehe die beleuchteten Maste an Land und unseren Blitzer unter Wasser, den wir auf dem Rückweg wieder mitnehmen.
Am Ufer angekommen stellen wir fest, dass wir nicht punktgenau dort rausgekommen sind, wo wir eingestiegen sind. Kein Problem, gehen wir halt noch ein paar Meter zum Auto. Im Dunkeln ist es schwierig mit der Orientierung. Wir gehen nach rechts, weil wir dort unser Auto vermuten. Nach 20 Metern ... Fehlanzeige. Hmmm, was jetzt?
Zufällig kommen an der Straße zwei Pickups vorbei. Die Fahrer halten an und fragen, ob sie helfen können. Wir setzen uns mit samt unserem Gerödel auf dem Rücken hinten auf die Ladefläche und fahren ein Stück die Straße entlang. Kein Auto! Der Fahrer des 2. Pickups fährt in die entgegengesetzte Richtung und macht uns per Lichthupe Zeichen.
Wir waren so nahe am Auto, sind aber leider in die falsche Richtung gegangen. Wir hätten nach links gehen müssen! Tja auch den alten Hasen passieren solche Missgeschicke.
Sonntag, 19. Oktober 2008
Ein ganz normaler Tauchtag
Wir beschließen, im Süden tauchen zu gehen.
1. TG: "Margate Bay"
72 min - 24,6 m
Margate Bay ist ein sehr schöner Tauchplatz, an dem es viel zu gucken gibt, z.B. Schildkröten ...

2. TG "Red Slave"
70 min - 21,6 m
Wir wollten uns "Red Slave" nach dem Sturm anschauen. Andere wollten das offensichtlich auch, denn vor uns waren schon 2 Taucher ins Wasser gegangen, eine Gruppe mit 7 Tauchern kam nach uns und tauchte im Eiltempo ab. Gerade als wir uns zum Einstieg fertig machten, kam noch eine Gruppe mit 10 Tauchern vom Buddy Dive Resort. Das war ein geführter TG für die amerikanischen easy diver ... Irgendwie haben die das Prinzip der großen individuellen Tauchfreiheit auf Bonaire so gar nicht verinnerlicht :-( Naja, die Korona durchpflügte im Eiltempo das Wasser und war lange vor uns wieder draußen!
Beeindruckend waren die zankenden Flundern, die wir kurz vor Ende des Tauchgangs noch fotografieren konnten.

Den Sundowner und unser Abendessen genossen wir zu Hause auf der Terrasse. Um viertel vor 9 war unser Abend zu Ende, denn wir waren todmüde. In der Nacht wache ich auf, weil ich Zahnschmerzen habe :-((( Mist! Hoffentlich hält 2-3 noch durch, bis wir wieder zu Hause sind. Hier gibt es zwar eine Dentalklinik, aber ich möchte sie mir am liebsten nicht von innen anschauen.
1. TG: "Margate Bay"
72 min - 24,6 m
Margate Bay ist ein sehr schöner Tauchplatz, an dem es viel zu gucken gibt, z.B. Schildkröten ...

2. TG "Red Slave"
70 min - 21,6 m
Wir wollten uns "Red Slave" nach dem Sturm anschauen. Andere wollten das offensichtlich auch, denn vor uns waren schon 2 Taucher ins Wasser gegangen, eine Gruppe mit 7 Tauchern kam nach uns und tauchte im Eiltempo ab. Gerade als wir uns zum Einstieg fertig machten, kam noch eine Gruppe mit 10 Tauchern vom Buddy Dive Resort. Das war ein geführter TG für die amerikanischen easy diver ... Irgendwie haben die das Prinzip der großen individuellen Tauchfreiheit auf Bonaire so gar nicht verinnerlicht :-( Naja, die Korona durchpflügte im Eiltempo das Wasser und war lange vor uns wieder draußen!
Beeindruckend waren die zankenden Flundern, die wir kurz vor Ende des Tauchgangs noch fotografieren konnten.

Den Sundowner und unser Abendessen genossen wir zu Hause auf der Terrasse. Um viertel vor 9 war unser Abend zu Ende, denn wir waren todmüde. In der Nacht wache ich auf, weil ich Zahnschmerzen habe :-((( Mist! Hoffentlich hält 2-3 noch durch, bis wir wieder zu Hause sind. Hier gibt es zwar eine Dentalklinik, aber ich möchte sie mir am liebsten nicht von innen anschauen.
Samstag, 18. Oktober 2008
Pizza und Mathematik
Am Vormittag gehen wir es wieder gemütlich an. Zunächst fahren wir bei Yellow Submarine vorbei, um Flaschen für den nächsten TG zu holen. Dann ein kurzer Stopp bei Rento Fun. Die hinteren Reifen unseres Pickups sind mächtig abgefahren. Wir haben Sorge, dass wir bei der geplanten Holpertour durch den Nationalpark Probleme oder gar einen Platten kriegen. Reifenwechsel bei der Hitze stellen wir uns eher unlustig vor! Tatsächlich ist man bereit, uns 2 neue Reifen aufzuziehen.
Wir unterhalten uns noch kurz mit dem Harley-Chef. Wir wollen mit ihm und den Bonaire-Bikern diesen oder nächsten Sonntag eine Motorradtour über die Insel machen.
Während der Pickup beim Reifenwechsel ist, gehen wir ein feistes Eis essen und ein Hemd für Georg kaufen.
Am Nachmittag fahren wir Richtung Norden zum tauchen. Bei "Oil Slick Leap" ist der Ein-/Ausstieg durch den Hurricane völlig zerstört worden. Tauchen unmöglich. Bei "Jeff Davies" sieht es auch mau aus, könnte aber gehen. Bei "Ol' Blue" geht nix. Bei "1.000 steps" ist schon ein Dutzend Taucher am Einstieg ... Wir beschließen, zu "Jeff Davies" zurückzukehren.
"Jeff Davies"
67 min - 25,1 m
Zum Sundown-Amstel sind wir gerade wieder rechtzeitig zu Hause. Tauchen macht nicht nur durstig, sondern auch hungrig. Wir wollen noch einmal Pizza essen gehen. Die Berechnungen des Ingenieurs haben nämlich ergeben, dass eine Pizza mit 30 cm Durchmesser vom Preis-/Leistungsverhältnis rentabler ist, als 2 Pizzen mit 15 cm Durchmesser (wie wir sie gestern Abend gegessen haben). Die Theorie wurde noch mittels einer Grafik veranschaulicht - siehe Bild.

Um die Theorie in der Praxis zu überprüfen, wollen wir deshalb wieder zu Pasa Bon Pizza. Ich war mathematisch noch nie eine Leuchte (kann dies aber in mehreren Sprachen erklären) und vertraue daher ganz auf die Ausführung des Erhabenen und mein Hungergefühl!
Wir unterhalten uns noch kurz mit dem Harley-Chef. Wir wollen mit ihm und den Bonaire-Bikern diesen oder nächsten Sonntag eine Motorradtour über die Insel machen.
Während der Pickup beim Reifenwechsel ist, gehen wir ein feistes Eis essen und ein Hemd für Georg kaufen.
Am Nachmittag fahren wir Richtung Norden zum tauchen. Bei "Oil Slick Leap" ist der Ein-/Ausstieg durch den Hurricane völlig zerstört worden. Tauchen unmöglich. Bei "Jeff Davies" sieht es auch mau aus, könnte aber gehen. Bei "Ol' Blue" geht nix. Bei "1.000 steps" ist schon ein Dutzend Taucher am Einstieg ... Wir beschließen, zu "Jeff Davies" zurückzukehren.
"Jeff Davies"
67 min - 25,1 m
Zum Sundown-Amstel sind wir gerade wieder rechtzeitig zu Hause. Tauchen macht nicht nur durstig, sondern auch hungrig. Wir wollen noch einmal Pizza essen gehen. Die Berechnungen des Ingenieurs haben nämlich ergeben, dass eine Pizza mit 30 cm Durchmesser vom Preis-/Leistungsverhältnis rentabler ist, als 2 Pizzen mit 15 cm Durchmesser (wie wir sie gestern Abend gegessen haben). Die Theorie wurde noch mittels einer Grafik veranschaulicht - siehe Bild.

Um die Theorie in der Praxis zu überprüfen, wollen wir deshalb wieder zu Pasa Bon Pizza. Ich war mathematisch noch nie eine Leuchte (kann dies aber in mehreren Sprachen erklären) und vertraue daher ganz auf die Ausführung des Erhabenen und mein Hungergefühl!
Freitag, 17. Oktober 2008
Die Sonne scheint wieder - gehen wir tauchen!
In der Nacht tobte noch einmal ein heftiges Gewitter über der Insel, dazu Starkregen. Am nächsten Morgen ... blauer Himmel, Sonnenschein, ruhiges Meer ... kaum vorstellbar, dass hier vor kurzem noch die Hölle los war?! Wir fahren nach dem Kaffee zur Tauchbasis Yellow Submarine und holen uns 4 Flaschen. Wir tauchen übrigens mit Nitrox, eine feine Sache!
1. TG: "Andrea I"
62 min - 29,8 m
Beim Einstieg müssen wir etwas vorsichtiger sein, denn auf dem Boden liegt eine Menge "coral rubble". Die ersten Meter unter Wasser sind deprimierend. Schlechte Sicht, überall Geröll und das Riff komplett versandet. Frau Holle hat die Betten ausgeschüttelt oder mit der Puderzuckerdose Unfug getrieben. Wir sehen viel Bruch, vor allem die großen Röhrenschwämme haben arg gelitten. Sind z.T. abgeknickt oder vollständig entwurzelt.

Wir machen uns keine große Hoffnung, viel zu sehen ... erleben dann aber unerwartet ein wahres "Feuerwerk". Fische (besonders Jungfische) wohin das Auge blickt, 3 Schildkröten, 3 Drachenköpfe, jede Menge Garnelen und Flamingo Tongues, 1 Schlangenaal, und endlich auch ein SEEPFERDCHEN. Ich bin quasi drüber gestolpert, hätte es an diesem Platz gar nicht erwartet. Noch überraschter war ich, dass es soooo groß ist und sich so langsam bewegt. Es ließ sich willig von uns fotografieren!

Das war bis jetzt der beste Tauchgang!
Kurze Mittagspause, kleiner Imbiss zu Hause. Um 14 Uhr brechen wir wieder auf. Da die Küstenstraße nach Norden noch gesperrt ist, nehmen wir die "Querverbindung" entlang dem Seru Largu und fahren über Rincon nach Karpata.
2. TG: "Karpata"
58 min - 27 m
Hier bietet sich anfangs ein ähnliches Bild wie bei Andrea I. Im Flachwasser bis ca. 8 m ist einiges zerstört und alles versandet. Aber etwas tiefer sieht es relativ normal aus. Die Sicht ist bestens. Uns begegnen Schildkröten, 1 Barrakuda, 1 Tarpon und jede Menge Garnelen an einer Putzerstation. Ein- und Ausstieg waren wie immer.
Wir treffen ein paar Taucher und erfahren, dass die Küstenstraße wieder offen ist. An einer Stelle, wo die Straße abgesackt ist, muss man vorsichtig drum herum fahren.
Es ist wohl typisch für diese kleine Insel, dass Neuigkeiten über die Buschtrommeln weitergetragen werden. Man liest es in keiner Zeitung, aber wie heißt es doch so schön "mer muss nur schwetze midde Leut" ...
Nach dem obligatorischen Sundowner auf unserer Dachterrasse beschließen wir, heute Abend die Pizzeria "Pasa Bon Pizza" zu testen. Danach wollen wir zu unserem Hotspot, um den Kontakt mit der Außenwelt herzustellen.
1. TG: "Andrea I"
62 min - 29,8 m
Beim Einstieg müssen wir etwas vorsichtiger sein, denn auf dem Boden liegt eine Menge "coral rubble". Die ersten Meter unter Wasser sind deprimierend. Schlechte Sicht, überall Geröll und das Riff komplett versandet. Frau Holle hat die Betten ausgeschüttelt oder mit der Puderzuckerdose Unfug getrieben. Wir sehen viel Bruch, vor allem die großen Röhrenschwämme haben arg gelitten. Sind z.T. abgeknickt oder vollständig entwurzelt.

Wir machen uns keine große Hoffnung, viel zu sehen ... erleben dann aber unerwartet ein wahres "Feuerwerk". Fische (besonders Jungfische) wohin das Auge blickt, 3 Schildkröten, 3 Drachenköpfe, jede Menge Garnelen und Flamingo Tongues, 1 Schlangenaal, und endlich auch ein SEEPFERDCHEN. Ich bin quasi drüber gestolpert, hätte es an diesem Platz gar nicht erwartet. Noch überraschter war ich, dass es soooo groß ist und sich so langsam bewegt. Es ließ sich willig von uns fotografieren!

Das war bis jetzt der beste Tauchgang!
Kurze Mittagspause, kleiner Imbiss zu Hause. Um 14 Uhr brechen wir wieder auf. Da die Küstenstraße nach Norden noch gesperrt ist, nehmen wir die "Querverbindung" entlang dem Seru Largu und fahren über Rincon nach Karpata.
2. TG: "Karpata"
58 min - 27 m
Hier bietet sich anfangs ein ähnliches Bild wie bei Andrea I. Im Flachwasser bis ca. 8 m ist einiges zerstört und alles versandet. Aber etwas tiefer sieht es relativ normal aus. Die Sicht ist bestens. Uns begegnen Schildkröten, 1 Barrakuda, 1 Tarpon und jede Menge Garnelen an einer Putzerstation. Ein- und Ausstieg waren wie immer.
Wir treffen ein paar Taucher und erfahren, dass die Küstenstraße wieder offen ist. An einer Stelle, wo die Straße abgesackt ist, muss man vorsichtig drum herum fahren.
Es ist wohl typisch für diese kleine Insel, dass Neuigkeiten über die Buschtrommeln weitergetragen werden. Man liest es in keiner Zeitung, aber wie heißt es doch so schön "mer muss nur schwetze midde Leut" ...
Nach dem obligatorischen Sundowner auf unserer Dachterrasse beschließen wir, heute Abend die Pizzeria "Pasa Bon Pizza" zu testen. Danach wollen wir zu unserem Hotspot, um den Kontakt mit der Außenwelt herzustellen.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Hurricane Omar

Wir neigen nicht zu Übertreibungen, aber wie wir inzwischen von Einheimischen erfahren haben, wurde Bonaire vom Hurricane Omar (Stufe 1) erwischt. Alles kam so plötzlich, dass nicht mal mehr Zeit für eine offizielle Warnung im Radio oder Fernsehen blieb.
Die Verwüstungen an der Westseite der Küste sind beträchtlich. Die Tauchplätze - z.B. im Südwesten Invisibles und weiter nördlich Andrea I - sehen über Wasser völlig verändert aus.
Wir waren auf nördlicher Erkundungstour, kamen aber zunächst nicht sehr weit. Die Straße nach Norden ist ab Oil Slick Leap bzw. Stinapa Headquarters gesperrt. Es ist zum Teil keine Straße mehr da! Weggespült!!! Wir sind dann die Buckelpiste über Tolo bis rauf nach Karpata gefahren.

Bei Karpata scheint alles ok zu sein. Dort haben die Wellen und der Sturm äußerlich kaum etwas angerichtet.
Der Nationalpark ist bis auf weiteres geschlossen!
Am Nachmittag waren wir dann wieder downtown in einem argentinischen Café mit Hotspot. Endlich haben wir ein schönes Plätzchen gefunden, wo wir unsere Mails lesen und den Blog füttern können. Während ich die Bilder in den Blog einstellte, war Georg auf Katastrophen-Sightseeing-Tour entlang der Uferpromenade. Unglaublich!
Morgen wollen wir wieder tauchen gehen, und zwar bei Andrea I und Karpata. Wir sind schon sehr gespannt, wie sich die Landschaft unter Wasser verändert hat.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Es regnet
Gestern Abend haben wir bei Mona Lisa noch ein Bier getrunken und wollten via WiFi ins Internet. Leider klappte es dort nicht mit der Verbindung, weil kein Hot Spot in der Nähe ist. Also haben wir im Regen vor Telbo geparkt und die Emails abgeschickt.
09:00 Uhr: Wir sitzen jetzt im Appartement, schauen dem Regen zu und trinken Kaffee. Die Temperatur beträgt 23°, also fast 10° weniger als noch vorgestern. Heute Nacht hat es wieder heftig gestürmt und geregnet. Zum Glück hatten wir gestern die Möbel in das große Appartement geräumt. Sogar den Handwerkern auf der Baustelle gegenüber war das Wetter wohl zu schlecht, denn die sind heute Morgen gleich wieder abgerückt.
12:00 Uhr: Ein Gewitter nach dem anderen zieht über die Insel. Wir haben mit der Kamera ein kleines Beweisvideo gemacht. Dort kann man die Wassermassen nicht nur sehen, sondern auch hören.
Wenigstens habe ich eine sinnvolle Beschäftigung während dieser trostlosen Regenzeit. Ich habe den Vormittag mit meinen Russisch-Vokabeln verbracht und Substantive, Adjektive, Personal- un Possessivpronomen rauf und runter dekliniert.
Im Moment regnet es gerade mal nicht. Ich werde jetzt auf der Dachterrasse die Wetteraussichten prüfen ... Irgendwann muss es ja vorbei sein.
12:10 Uhr: Georg stellt gerade fest, dass es schon 10 nach 12 und somit Zeit für das erste Bier ist. Da sage ich nicht nein!

15:00 Uhr: Es hat aufgehört zu regnen. Wir machen eine Inspektionstour in den Süden.
17:30 Uhr: Wieder zurück. Viele Straßen sind überflutet. Die meisten Restaurants in Kralendijk sind geschlossen. Die Supermärkte haben geöffnet. In Lac Cai und Sorobon ist es gespenstisch ruhig. Kein Mensch zu sehen. Das Meer dort draußen ist sehr ruhig. Auf der Fahrt nach Süden an der Ostküste entlang konnten wir feststellen, dass dort extrem niedriger Wellengang herrscht. Der Wind kommt immer noch von Westen und ist kräftig. Ab Willemstoren Lighthouse Richtung Norden wird die See dann deutlich rauher.
Am Freitag waren wir noch bei Red Slave tauchen. Heute wäre das vollkommen undenkbar. Die starken Wellen haben das Ufer komplett verändert, nicht nur an diesem Tauchplatz. Auf dem weiteren Weg ist die Straße teilweise überspült worden und mit Geröll übersät. Auch einige der gelben Tauchplatz-Hinweissteine wurden weggespült.

Am Public Beach ist kaum noch Beach. Die Uferpromenade entlang der Kaya Grandi ist immer noch komplett gesperrt, die Passage in Höhe (ex) Karels Beach Bar ist geschlossen.
Bei den Dive Friends wurde uns keine Hoffnung auf Tauchen in den nächsten Tagen gemacht. Wenn Morgen wieder die Sonne scheinen sollte, dann klären wir ob Tauchen bei "Larry's Wild Side Diving" oder im Nationalpark möglich ist. Wenn nicht, werden wir die Zeit verbummeln.
Immerhin scheint der Regen vorbei zu sein und auch die Sonne lugte vorsichtig hinter den Wolken hervor.
09:00 Uhr: Wir sitzen jetzt im Appartement, schauen dem Regen zu und trinken Kaffee. Die Temperatur beträgt 23°, also fast 10° weniger als noch vorgestern. Heute Nacht hat es wieder heftig gestürmt und geregnet. Zum Glück hatten wir gestern die Möbel in das große Appartement geräumt. Sogar den Handwerkern auf der Baustelle gegenüber war das Wetter wohl zu schlecht, denn die sind heute Morgen gleich wieder abgerückt.
12:00 Uhr: Ein Gewitter nach dem anderen zieht über die Insel. Wir haben mit der Kamera ein kleines Beweisvideo gemacht. Dort kann man die Wassermassen nicht nur sehen, sondern auch hören.
Wenigstens habe ich eine sinnvolle Beschäftigung während dieser trostlosen Regenzeit. Ich habe den Vormittag mit meinen Russisch-Vokabeln verbracht und Substantive, Adjektive, Personal- un Possessivpronomen rauf und runter dekliniert.
Im Moment regnet es gerade mal nicht. Ich werde jetzt auf der Dachterrasse die Wetteraussichten prüfen ... Irgendwann muss es ja vorbei sein.
12:10 Uhr: Georg stellt gerade fest, dass es schon 10 nach 12 und somit Zeit für das erste Bier ist. Da sage ich nicht nein!

15:00 Uhr: Es hat aufgehört zu regnen. Wir machen eine Inspektionstour in den Süden.
17:30 Uhr: Wieder zurück. Viele Straßen sind überflutet. Die meisten Restaurants in Kralendijk sind geschlossen. Die Supermärkte haben geöffnet. In Lac Cai und Sorobon ist es gespenstisch ruhig. Kein Mensch zu sehen. Das Meer dort draußen ist sehr ruhig. Auf der Fahrt nach Süden an der Ostküste entlang konnten wir feststellen, dass dort extrem niedriger Wellengang herrscht. Der Wind kommt immer noch von Westen und ist kräftig. Ab Willemstoren Lighthouse Richtung Norden wird die See dann deutlich rauher.
Am Freitag waren wir noch bei Red Slave tauchen. Heute wäre das vollkommen undenkbar. Die starken Wellen haben das Ufer komplett verändert, nicht nur an diesem Tauchplatz. Auf dem weiteren Weg ist die Straße teilweise überspült worden und mit Geröll übersät. Auch einige der gelben Tauchplatz-Hinweissteine wurden weggespült.

Am Public Beach ist kaum noch Beach. Die Uferpromenade entlang der Kaya Grandi ist immer noch komplett gesperrt, die Passage in Höhe (ex) Karels Beach Bar ist geschlossen.
Bei den Dive Friends wurde uns keine Hoffnung auf Tauchen in den nächsten Tagen gemacht. Wenn Morgen wieder die Sonne scheinen sollte, dann klären wir ob Tauchen bei "Larry's Wild Side Diving" oder im Nationalpark möglich ist. Wenn nicht, werden wir die Zeit verbummeln.
Immerhin scheint der Regen vorbei zu sein und auch die Sonne lugte vorsichtig hinter den Wolken hervor.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Unwetter
In der Nacht gegen 2 Uhr entwickelt sich der Wind zum Sturm. Heftiger Regen setzt ein, ein Gewitter tobt sich aus. Wir springen aus dem Bett, um die Polster der Terrassenmöbel ins Trockene zu bringen. Der Regen kommt quer daher.Seitdem stürmt und regnet es ununterbrochen. Das Thermometer ist auf winterliche 24 Grad gesunken.

Kein Wetter zum Tauchen !!!
...
Inzwischen waren wir unten in der Stadt. Dort bietet sich an der Uferpromenade ein Bild der Verwüstung. Ein Segelboot wurde von den meterhohen Wellen aufgebracht und musste mit einem Kran geborgen werden. Karels Beach Bar ist völlig zerstört.

Sämtliche Restaurants und Geschäfte zur Seeseite hin sind geschlossen, die Zugangsstraßen überflutet. Richtung Süden bei Belnem wurden die Straßen gesperrt, die Bewohner evakuiert.
So etwas hat es hier noch nie gegeben!!!
Von unserer Dachterrasse aus können wir bis Karpata schauen. Die Gischt scheint bis ins Gebirge hoch zu spritzen. Wir gehen davon aus, dass die Straße nach Norden ebenfals gesperrt ist.
Die Wettervorhersage ist nicht berauschend. Für die kommende Nacht und den Morgen werden die nächsten stärkeren Unwetter erwartet.
An Tauchen ist in den nächsten 4 Tagen nicht zu denken. So machen wir das Beste daraus und köpfen schon am frühen Nachmittag das erste Amstel! Skol!!!
Montag, 13. Oktober 2008
Faulenzen
Georg hat heute Morgen keine Lust zum Tauchen. Wir verbringen den Vormittag mit Schreibkram. Gegen halb 10 erscheint unsere Putzfrau, die sogar das Geschirr spült. Auf der Baustelle gegenüber herrscht reger Betrieb. Normalerweise wären wir beim Tauchen und würden es gar nicht mitkriegen. So aber nervt es ordentlich. Naja, wir verschwinden gleich in die Stadt. Aber auch dort wimmelt es von halbfertigen Baustellen. Überall entstehen neue Häuser, die zum Verkauf stehen.
In der Stadt kaufen wir bei Telbo eine Prepaid-Karte für's Internet. ... Funktioniert leider nicht, wir sind immer noch nicht online.
Am Nachmittag tauchen und fotografieren wir wieder im Süden.
"Aquarius"
69 min - 25,3 m
Endlich weht eine leichte Brise vom Meer her.
Nach dem TG treffen wir uns mit jeder Menge anderer Taucher an der Tauchbasis "Yellow Submarine" auf einen Rum-Punch. Dort ist man besorgt über den Wind, der angeblich von der falschen Seite kommt. Uns ist das völlig egal. Hauptsache Abkühlung!
Abends sind wir wieder im Mona Lisa und hocken gemütlich bis viertel vor 10 an der Bar. Unsere Abende werden allmählich länger :-)
In der Stadt kaufen wir bei Telbo eine Prepaid-Karte für's Internet. ... Funktioniert leider nicht, wir sind immer noch nicht online.
Am Nachmittag tauchen und fotografieren wir wieder im Süden.
"Aquarius"
69 min - 25,3 m
Endlich weht eine leichte Brise vom Meer her.
Nach dem TG treffen wir uns mit jeder Menge anderer Taucher an der Tauchbasis "Yellow Submarine" auf einen Rum-Punch. Dort ist man besorgt über den Wind, der angeblich von der falschen Seite kommt. Uns ist das völlig egal. Hauptsache Abkühlung!
Abends sind wir wieder im Mona Lisa und hocken gemütlich bis viertel vor 10 an der Bar. Unsere Abende werden allmählich länger :-)
Sonntag, 12. Oktober 2008
Welcher Tag ist heute?
Es ist Sonntag! Gehen wir wieder tauchen ...
1. TG: "Andrea I"
61 min - 25,4 m
Wir nehmen die leeren Kameragehäuse mit, um sie auf Dichtigkeit zu testen. Sie sind dicht, so dass wir bei unserem 2. TG mit dem Fotografieren beginnen können.
2. TG: "The Lake"
70 min - 23,3 m
Fotosession! Wir leisten uns den dekadenten Luxus, 2 Kameras dabei zu haben! Und haben Spaß dabei, hinterher zu vergleichen, was wir gesehen haben.
1. TG: "Andrea I"
61 min - 25,4 m
Wir nehmen die leeren Kameragehäuse mit, um sie auf Dichtigkeit zu testen. Sie sind dicht, so dass wir bei unserem 2. TG mit dem Fotografieren beginnen können.
2. TG: "The Lake"
70 min - 23,3 m
Fotosession! Wir leisten uns den dekadenten Luxus, 2 Kameras dabei zu haben! Und haben Spaß dabei, hinterher zu vergleichen, was wir gesehen haben.
Samstag, 11. Oktober 2008
Gotomeer
Annettes rechtes Ohr ist dicht. Georg hat auch Ohrenschmerzen. Wir beschließen, einen Tag Tauchpause einzulegen. Wir fahren zum Einkaufen in die Stadt, tanken, kurzer Stop bei Rento fun -> Hupe reparieren.

Am späten Nachmittag machen wir eine Sightseeing-Tour in den Norden. Wir fahren zum Gotomeer (Flamingoschutzgebiet) und zurück über Rincon. Das "Rose Inn" hat immer noch geschlossen. Seltsam!

Wir fahren weiter in die Stadt und schauen uns die kleine holländische Siedlung "Bonaire Exclusief" an, wo Gabi + Dieter im März wohnen wollen. Alles ein bisschen enger bebaut als auf unserem Hügel in Santa Barbara, aber gar nicht schlecht. Gegenüber dem Mank'schen Wunschbungalow ist eine Baustelle. Bei der Hitze und dem karibischen Tempo ist das Thema bis März noch nicht erledigt ...
Abends ist große Party auf der Flaniermeile. Die Segelregatta ist zu Ende und überall in der Stadt ist was los. Eine Steelband spielt typisch karibische Musik und eine Trommler-Formation heizt 30 Minuten die Stimmung mit wilden Rhythmen an. Dabei ist uns auch so schon heiß. Wir trinken noch ein Bier am Stand des "MC Bonaire". Die Jungs tragen alle Biker-Shirts. Die brauchen wir auch unbedingt ...

Nachts müssen wir nur noch 1x aufstehen, um zu duschen. Es wird langsam besser! Auch Georgs Schnarchfaktor ist gen Null gehend - Halleluja!
Am späten Nachmittag machen wir eine Sightseeing-Tour in den Norden. Wir fahren zum Gotomeer (Flamingoschutzgebiet) und zurück über Rincon. Das "Rose Inn" hat immer noch geschlossen. Seltsam!
Wir fahren weiter in die Stadt und schauen uns die kleine holländische Siedlung "Bonaire Exclusief" an, wo Gabi + Dieter im März wohnen wollen. Alles ein bisschen enger bebaut als auf unserem Hügel in Santa Barbara, aber gar nicht schlecht. Gegenüber dem Mank'schen Wunschbungalow ist eine Baustelle. Bei der Hitze und dem karibischen Tempo ist das Thema bis März noch nicht erledigt ...
Abends ist große Party auf der Flaniermeile. Die Segelregatta ist zu Ende und überall in der Stadt ist was los. Eine Steelband spielt typisch karibische Musik und eine Trommler-Formation heizt 30 Minuten die Stimmung mit wilden Rhythmen an. Dabei ist uns auch so schon heiß. Wir trinken noch ein Bier am Stand des "MC Bonaire". Die Jungs tragen alle Biker-Shirts. Die brauchen wir auch unbedingt ...
Nachts müssen wir nur noch 1x aufstehen, um zu duschen. Es wird langsam besser! Auch Georgs Schnarchfaktor ist gen Null gehend - Halleluja!
Freitag, 10. Oktober 2008
Abtauchen
Die Temperaturen über Wasser sind gnadenlos. So heiß hatten wir es nicht in Erinnerung. 34 Grad bei nahezu 100 % Luftfeuchtigkeit und Windstille. Wir freuen uns auf die nächsten Tauchgänge und hoffen auf Abkühlung unter Wasser.
1. TG: "Red Slave"
63 min - 25,1 m
Mittagessen zu Hause - ruhen bis 15 Uhr
2. TG: "Karpata"
60 min - 20 m
Wenn wir dachten, unter Wasser Abkühlung zu finden, so war dies ein Irrtum. Das Wasser ist p...warm und hat angeblich 31 Grad.
Die Wetterbedingungen strengen uns im Moment ziemlich an, so dass wir wegen akuter Müdigkeit bereits um 19:45 Uhr schlafen gehen und 12 Stunden später erst wieder aufwachen! Während der Nacht stehen wir 2x auf, um zu duschen. Anders ist die Schwüle nicht auszuhalten.
1. TG: "Red Slave"
63 min - 25,1 m
Mittagessen zu Hause - ruhen bis 15 Uhr
2. TG: "Karpata"
60 min - 20 m
Wenn wir dachten, unter Wasser Abkühlung zu finden, so war dies ein Irrtum. Das Wasser ist p...warm und hat angeblich 31 Grad.
Die Wetterbedingungen strengen uns im Moment ziemlich an, so dass wir wegen akuter Müdigkeit bereits um 19:45 Uhr schlafen gehen und 12 Stunden später erst wieder aufwachen! Während der Nacht stehen wir 2x auf, um zu duschen. Anders ist die Schwüle nicht auszuhalten.
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Check-Tauchgang bei "Cliff"
Am Vormittag ... checken wir bei "Dive Friends Bonaire" am Port Bonaire ein. Zeitgleich tut dies ein amerikanisches Pärchen ... wir staunen nicht schlecht, welche Bleimengen die beiden Wahnsinningen zum Tauchen verlangen: Er 16 kg, sie 10 kg !!!
Neuerdings ist ein Check-Tauchgang zur Bestimmung der Bleimenge Pflicht. Kein Wunder!
Wir nehmen 6 kg (Georg) bzw. 4 kg (Annette) ... und beschließen, am Nachmittag am Tauchplatz "Cliff" den Check zu machen.
Da es Nitrox ohne Aufpreis gibt, nehmen wir es natürlich!
Weiter geht's zum Einkaufen der sogenannten Grundnahrungsmittel: Rum, Limetten, brauner Zucker ... und natürlich Kaffee, Milch und dergl.
Am Nachmittag ... tauchen wir endlich ab. Klappt alles reibungslos, wir sind zufrieden
"Cliff": 55 min - 23 m
Unter Wasser erwarten uns u.a. Tarpone. An die erinnere ich mich noch gut vom letzten Mal. Diese cleveren Jäger hefteten sich damals beim Nachttauchgang an mich bzw. meine Lampe, um im Lichtstrahl derselben auf Beutefang zu gehen. Am hellichten Tag dümpeln sie aber eher desinteressiert vor sich hin.
Abends ... zelebrieren wir unseren ersten Sundowner auf der Dachterrasse unseres Häuschens und beobachten den Sonnenuntergang. Später zum Abendessen fahren wir dann runter in die Stadt. Wir nehmen einen sogenannten Barhappen bei "Mona Lisa".
Neuerdings ist ein Check-Tauchgang zur Bestimmung der Bleimenge Pflicht. Kein Wunder!
Wir nehmen 6 kg (Georg) bzw. 4 kg (Annette) ... und beschließen, am Nachmittag am Tauchplatz "Cliff" den Check zu machen.
Da es Nitrox ohne Aufpreis gibt, nehmen wir es natürlich!
Weiter geht's zum Einkaufen der sogenannten Grundnahrungsmittel: Rum, Limetten, brauner Zucker ... und natürlich Kaffee, Milch und dergl.
Am Nachmittag ... tauchen wir endlich ab. Klappt alles reibungslos, wir sind zufrieden
"Cliff": 55 min - 23 m
Unter Wasser erwarten uns u.a. Tarpone. An die erinnere ich mich noch gut vom letzten Mal. Diese cleveren Jäger hefteten sich damals beim Nachttauchgang an mich bzw. meine Lampe, um im Lichtstrahl derselben auf Beutefang zu gehen. Am hellichten Tag dümpeln sie aber eher desinteressiert vor sich hin.
Abends ... zelebrieren wir unseren ersten Sundowner auf der Dachterrasse unseres Häuschens und beobachten den Sonnenuntergang. Später zum Abendessen fahren wir dann runter in die Stadt. Wir nehmen einen sogenannten Barhappen bei "Mona Lisa".
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Los geht's!
Unser erster Tag beginnt mit dem offiziellen Einchecken bei "Rento Fun", bei denen wir unseren betagten Pick-up gemietet haben. Dort hatte es sich unser Missgeschick vom Vorabend bereits herumgesprochen ;-) Naja, wer den Schaden hat ...

Anschließend setzen wir uns ins strandnahe City-Café und frühstücken gemütlich. Ist jetzt wirklich Urlaub?
Den Tag verbummeln wir und versuchen, uns an die Hitze zu gewöhnen. Wir haben offenbar die heißeste Jahreszeit erwischt. Tagsüber 34 Grad, nachts 29 Grad. Der Passatwind, der eigentlich immer weht, glänzt durch Abwesenheit.
Abends nehmen wir unseren ersten Sundowner in "Karels Beach Bar".
Anschließend setzen wir uns ins strandnahe City-Café und frühstücken gemütlich. Ist jetzt wirklich Urlaub?
Den Tag verbummeln wir und versuchen, uns an die Hitze zu gewöhnen. Wir haben offenbar die heißeste Jahreszeit erwischt. Tagsüber 34 Grad, nachts 29 Grad. Der Passatwind, der eigentlich immer weht, glänzt durch Abwesenheit.
Abends nehmen wir unseren ersten Sundowner in "Karels Beach Bar".
Dienstag, 7. Oktober 2008
Bon Bini - wir sind da
Abends gegen halb 8 Ortszeit (- 6 Std. Deutschland) kamen wir am Flamingo Airport an. Es waren noch schlappe 29 Grad. Nachdem wir unser Gepäck wieder hatten, wurden wir von Trudi (Retzlaffs holländische Hausverwalterin) in Empfang genommen. Sie brachte uns zunächst zur Autovermietung, wo wir unseren Pick-up übernahmen. Dann fuhren wir gemeinsam zum Haus auf den Hügel von Santa Barbara. Wir luden aus und verabschiedeten uns von Trudy. Es war ein langer Tag für uns. Nur noch schnell duschen, ein bisschen was auspacken und dann erstmal schlafen.

Während ich meine Sachen aus dem Tauchrucksack nahm, schweifte mein Blick umher. "Georg, wo ist eigentlich die schwarze Tasche?" ... Ja, hmmm ... Die Tasche war nicht da. Heiß war mir sowieso schon, jetzt wurde mir auch kalt, und der Puls beschleunigte sich blitzartig. Wir hatten die Tasche - die quasi unser gesamtes Leben (Pässe, Tickets usw.) beinhaltete - auf der Ladefläche von Trudys Pickup vergessen!!!
Okay, dann rufen wir eben mal Trudi an ... Shit, die Nummer ist bei den Unterlagen ... in der schwarzen Tasche. Fahren wir halt zu ihr nach Hause ... Die Adresse ist bei den Unterlagen ... in der schwarzen Tasche. Wie heißt Trudi eigentlich mit Nachnamen? Keine Ahnung. Telefonnummer Retzlaff? Schwarze Tasche, außerdem ist es in Deutschland jetzt 3 Uhr nachts! Wir könnten in den E-Mails nachschauen, haben ja den Laptop dabei ... in der schwarzen Tasche!!!
Was, wenn Trudi ihren Pick-up nicht im Hof hinter verschlossenen Türen geparkt (sehr wahrscheinlich) und die Tasche gar nicht bemerkt hat (äußerst wahrscheinlich)??? Der Urlaub wäre gelaufen gewesen, bevor er richtig angefangen hätte.
Wir setzten uns ins Auto und fuhren los, ob wir irgendwo ihren Pick-up entdeckten. Ein Akt geistiger Umnachtung und völliger Übermüdung! Wir fuhren in die Stadt. Jemand von der Autovermietung hätte uns vielleicht helfen können, aber die hatte längst geschlossen. Wir fuhren zur Polizei. Die kannten Trudi nicht, telefonierten hinter dem Chef der Autovermietung her, ohne Ergebnis. Was sollen wir jetzt tun?
Dann die zündende Idee. Wir fahren zu "Mona Lisa", das holländische Restaurant in der Kaya Grandi. Die kennen Trudi bestimmt. Yepp, und so war es! Der holländische Inhaber am Tresen konnte sich sofort erinnern, auch an ihren Nachnamen, schnappte sich das Telefonuch und rief Trudi an! Sie kam umgehend vorbei und brachte uns die Tasche. Sie hatte sie tatsächlich nicht bemerkt, und ihr Auto parkte draußen an der Straße.
Wir genehmigten uns auf den Schrecken hin noch 2 große Bier und fuhren dann zurück zum Haus. Inzwischen war es halb 12 Ortszeit (05:30 h auf der inneren Uhr). Noch schnell unter die Dusche und ab ins Bett. Der Urlaub ist gerettet und kann beginnen!
Während ich meine Sachen aus dem Tauchrucksack nahm, schweifte mein Blick umher. "Georg, wo ist eigentlich die schwarze Tasche?" ... Ja, hmmm ... Die Tasche war nicht da. Heiß war mir sowieso schon, jetzt wurde mir auch kalt, und der Puls beschleunigte sich blitzartig. Wir hatten die Tasche - die quasi unser gesamtes Leben (Pässe, Tickets usw.) beinhaltete - auf der Ladefläche von Trudys Pickup vergessen!!!
Okay, dann rufen wir eben mal Trudi an ... Shit, die Nummer ist bei den Unterlagen ... in der schwarzen Tasche. Fahren wir halt zu ihr nach Hause ... Die Adresse ist bei den Unterlagen ... in der schwarzen Tasche. Wie heißt Trudi eigentlich mit Nachnamen? Keine Ahnung. Telefonnummer Retzlaff? Schwarze Tasche, außerdem ist es in Deutschland jetzt 3 Uhr nachts! Wir könnten in den E-Mails nachschauen, haben ja den Laptop dabei ... in der schwarzen Tasche!!!
Was, wenn Trudi ihren Pick-up nicht im Hof hinter verschlossenen Türen geparkt (sehr wahrscheinlich) und die Tasche gar nicht bemerkt hat (äußerst wahrscheinlich)??? Der Urlaub wäre gelaufen gewesen, bevor er richtig angefangen hätte.
Wir setzten uns ins Auto und fuhren los, ob wir irgendwo ihren Pick-up entdeckten. Ein Akt geistiger Umnachtung und völliger Übermüdung! Wir fuhren in die Stadt. Jemand von der Autovermietung hätte uns vielleicht helfen können, aber die hatte längst geschlossen. Wir fuhren zur Polizei. Die kannten Trudi nicht, telefonierten hinter dem Chef der Autovermietung her, ohne Ergebnis. Was sollen wir jetzt tun?
Dann die zündende Idee. Wir fahren zu "Mona Lisa", das holländische Restaurant in der Kaya Grandi. Die kennen Trudi bestimmt. Yepp, und so war es! Der holländische Inhaber am Tresen konnte sich sofort erinnern, auch an ihren Nachnamen, schnappte sich das Telefonuch und rief Trudi an! Sie kam umgehend vorbei und brachte uns die Tasche. Sie hatte sie tatsächlich nicht bemerkt, und ihr Auto parkte draußen an der Straße.
Wir genehmigten uns auf den Schrecken hin noch 2 große Bier und fuhren dann zurück zum Haus. Inzwischen war es halb 12 Ortszeit (05:30 h auf der inneren Uhr). Noch schnell unter die Dusche und ab ins Bett. Der Urlaub ist gerettet und kann beginnen!
KLM - The flying Circus
Pünktlich um 07:00 Uhr früh stand Nana Schmidt(Minicar)vor der Tür, uns zum Flughafen zu bringen. So langsam kam das erste Urlaubsgefühl auf. Endlich sollte es losgehen. Leider hatten wir uns etwas zu früh gefreut.
Das Chaos zeichnete sich bereits am Montag ab, als Georg die Online-Sitzplatzreservierung vornehmen wollte. Das KLM-System kannte uns nicht mehr! Nach unzähligen Telefonaten mit der Hotline existierten wir plötzlich wieder (das Ö war angeblich schuld), bekamen telefonisch Sitzplätze zugewiesen, konnten aber keinen Boarding Pass ausdrucken.
Beim Check-In am Terminal 2 schickte man uns zunächst zum sogen. Kiosk, einem Drucker für die Bordkarten. Selbes Spiel wie Montag, dem Kiosk waren wir unbekannt. Zurück zum Schalter. Beim Blick in den Computer stellte der Mitarbeiter fest, dass wir von KLM annulliert wurden! Annulliert? Hä? Nun musste der Kollege telefonieren, war aber nicht befugt, dies von seinem Apparat aus zu tun. Er musste den Supervisor einschalten. Nach diesem Telefonat war dann eigentlich alles klar - dachten wir.
Inzwischen war es 1 Stunde später und Schichtwechsel. Kollege übergab an Kollegin, die wiederum an die nächste Kollegin. Und der Zirkus ging von vorne los. Wir waren ein lästiger Problemfall! Und das nächste Thema lautete: Gepäck.
Die schlecht gelaunte Bedienzofe am Schalter wollte es nun genau wissen, z.B. aus was ein Lungenautomat besteht. Vielleicht hätte ich mir die ironische Äußerung "möchten Sie den Tauchschein machen?" verkneifen sollen. Aber es passte gerade so gut ...
Es stellte sich nun heraus, dass die Mißmutige auch noch ausgesprochen humorlos war. Plötzlich hieß es, dass wir 1. Tauchgepäck getrennt vom Reisegepäck packen müssen und 2. Georgs Tauchrucksack zu schwer sei. Mehr als 32 kg pro Gepäckstück sind angeblich nicht zulässig. Der Supervisor kam wieder ins Spiel, inzwischen auch von jeglicher Höflichkeit befreit, und zeigte sich außer Stande, das Problem zur Zufriedenheit der Kunden zu lösen.
Nachdem Georg den kleinen Rucksack vom großen Rucksack entzippt hatte, brachte dieser noch 32,7 kg auf die Waage. High Noon - die große Stunde der Bedienzofe war gekommen, sie kostete ihr kleines bißchen Macht aus: "Es sind max. 32 kg zulässig. Ich kann Ihr Gepäck so nicht einchecken!"
Rasierer und Fön noch raus, dann passte es! Nix wie weg! Schlechtes Karma bei KLM in Frankfurt.
***
In Amsterdam kamen wir pünktlich an, aber mit anderthalb Stunden Verspätung weg. Der Flieger hatte beim Rausfahren aus dem Hangar einen Unfall. Ein Ersatzflugzeug musste beschafft werden. Der Flug verlief dann zum Glück reibungslos. Mein vorbestelltes laktosefreies Essen war tatsächlich laktosefrei, der Rotwein ausgezeichnet, und das Kindergeschrei hielt sich in Grenzen.
Das Chaos zeichnete sich bereits am Montag ab, als Georg die Online-Sitzplatzreservierung vornehmen wollte. Das KLM-System kannte uns nicht mehr! Nach unzähligen Telefonaten mit der Hotline existierten wir plötzlich wieder (das Ö war angeblich schuld), bekamen telefonisch Sitzplätze zugewiesen, konnten aber keinen Boarding Pass ausdrucken.
Beim Check-In am Terminal 2 schickte man uns zunächst zum sogen. Kiosk, einem Drucker für die Bordkarten. Selbes Spiel wie Montag, dem Kiosk waren wir unbekannt. Zurück zum Schalter. Beim Blick in den Computer stellte der Mitarbeiter fest, dass wir von KLM annulliert wurden! Annulliert? Hä? Nun musste der Kollege telefonieren, war aber nicht befugt, dies von seinem Apparat aus zu tun. Er musste den Supervisor einschalten. Nach diesem Telefonat war dann eigentlich alles klar - dachten wir.Inzwischen war es 1 Stunde später und Schichtwechsel. Kollege übergab an Kollegin, die wiederum an die nächste Kollegin. Und der Zirkus ging von vorne los. Wir waren ein lästiger Problemfall! Und das nächste Thema lautete: Gepäck.
Die schlecht gelaunte Bedienzofe am Schalter wollte es nun genau wissen, z.B. aus was ein Lungenautomat besteht. Vielleicht hätte ich mir die ironische Äußerung "möchten Sie den Tauchschein machen?" verkneifen sollen. Aber es passte gerade so gut ...
Es stellte sich nun heraus, dass die Mißmutige auch noch ausgesprochen humorlos war. Plötzlich hieß es, dass wir 1. Tauchgepäck getrennt vom Reisegepäck packen müssen und 2. Georgs Tauchrucksack zu schwer sei. Mehr als 32 kg pro Gepäckstück sind angeblich nicht zulässig. Der Supervisor kam wieder ins Spiel, inzwischen auch von jeglicher Höflichkeit befreit, und zeigte sich außer Stande, das Problem zur Zufriedenheit der Kunden zu lösen.
Nachdem Georg den kleinen Rucksack vom großen Rucksack entzippt hatte, brachte dieser noch 32,7 kg auf die Waage. High Noon - die große Stunde der Bedienzofe war gekommen, sie kostete ihr kleines bißchen Macht aus: "Es sind max. 32 kg zulässig. Ich kann Ihr Gepäck so nicht einchecken!"Rasierer und Fön noch raus, dann passte es! Nix wie weg! Schlechtes Karma bei KLM in Frankfurt.
***
In Amsterdam kamen wir pünktlich an, aber mit anderthalb Stunden Verspätung weg. Der Flieger hatte beim Rausfahren aus dem Hangar einen Unfall. Ein Ersatzflugzeug musste beschafft werden. Der Flug verlief dann zum Glück reibungslos. Mein vorbestelltes laktosefreies Essen war tatsächlich laktosefrei, der Rotwein ausgezeichnet, und das Kindergeschrei hielt sich in Grenzen.
Montag, 6. Oktober 2008
Bonaire - Wir kommen
Wir sind Wiederholungstäter!
2002 waren wir das erste Mal auf Bonaire. Danach sind wir viel durch die Welt gekommen, haben einiges gesehen und die unterschiedlichsten Tauchbedingungen erlebt. So individuell wie auf dieser kleinen Insel ist es nirgendwo!
Im letzten Tauchurlaub im Dezember/Januar waren wir auf Malediven-Tauchsafari mit der Hammerhead II. 3 TG am Tag, meistens tief und meistens Strömung. Zum Teil war es spektakulär, wir haben die ersten Mantas und den ersten Walhai unseres Lebens gesichtet. Es war großartig!
Nach so viel Action suchen wir genau das JETZT NICHT!
Wir freuen uns auf die totale Freiheit zu tauchen wann, wo, so lang und so oft wir wollen. Kein Boot - keine Gruppe - kein Rudeltauchen - keine überfüllten Tauchplätze ...
Dieses Mal nehmen wir uns auch richtig viel Zeit, die Insel über Wasser zu erkunden.
Natürlich werden wir wieder den Washington Slaagbai Nationalpark besuchen und vielleicht auch dort den einen oder anderen Tauchplatz erobern.
Und selbstverständlich werden wir auf der Insel auch Harley fahren :-)
Über unsere Erlebnisse werden wir regelmäßig in diesem Blog berichten. Die Koffer sind gepackt. Morgen geht es los!
2002 waren wir das erste Mal auf Bonaire. Danach sind wir viel durch die Welt gekommen, haben einiges gesehen und die unterschiedlichsten Tauchbedingungen erlebt. So individuell wie auf dieser kleinen Insel ist es nirgendwo!
Im letzten Tauchurlaub im Dezember/Januar waren wir auf Malediven-Tauchsafari mit der Hammerhead II. 3 TG am Tag, meistens tief und meistens Strömung. Zum Teil war es spektakulär, wir haben die ersten Mantas und den ersten Walhai unseres Lebens gesichtet. Es war großartig!
Nach so viel Action suchen wir genau das JETZT NICHT!
Wir freuen uns auf die totale Freiheit zu tauchen wann, wo, so lang und so oft wir wollen. Kein Boot - keine Gruppe - kein Rudeltauchen - keine überfüllten Tauchplätze ...
Dieses Mal nehmen wir uns auch richtig viel Zeit, die Insel über Wasser zu erkunden.
Natürlich werden wir wieder den Washington Slaagbai Nationalpark besuchen und vielleicht auch dort den einen oder anderen Tauchplatz erobern.
Und selbstverständlich werden wir auf der Insel auch Harley fahren :-)
Über unsere Erlebnisse werden wir regelmäßig in diesem Blog berichten. Die Koffer sind gepackt. Morgen geht es los!
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