Mittwoch, 9. März 2011

Ein Tag ohne tauchen ...

... wäre früher unvorstellbar gewesen.

Früher haben wir noch am Ankunftstag an der Tauchbasis eingecheckt und sind gleich am Nachmittag das erste Mal ins Wasser gegangen. Früher haben wir täglich mindestens 2 Tauchgänge gemacht. Früher kam es einer mittleren Katastrophe gleich, wenn wir - bspw. wegen Ohrproblemen - einen oder gar mehrere Tage aussetzen mussten. Früher ...


Die Entschleunigung der Zeit
Heute genießen wir es, ohne Hast und Termindruck tauchen zu gehen ... oder eben nicht. Wir betrachten es als Luxus, auch mal was zu verpassen. Heute haben wir einfach mal den Tag verbummelt.

Georg bereitet die u/w-Gehäuse für unsere Kameras vor. Ich kämpfe mit dem Internet, um endlich Texte und Bilder in den Blog einzustellen. Wir haben Bungalow Nr. 13. Diese Pechzahl bezieht sich offensichtlich auf die Internetverfügbarkeit. Ausgerechnet hier geht fast gar nix. Schon ein Haus weiter bei den Käsköppen scheint es besser zu funktionieren. Jeden Morgen beim Frühstück dürfen wir ihren lautstarken Skype-Exzessen beiwohnen.

Ich tapere mit dem Netbook von Haus zu Haus. In Höhe Bungalow Nr. 15 ist plötzlich super Empfang, nur leider kein Schatten. Gegenüber von Nr. 15 ist Bungalow Nr. 31. Hier gibt es ein Schattenplätzchen an der Mülltonne. Sie scheint leer zu sein, denn sie stinkt nicht. So stehe ich also wie ein Penner am Kiosk mit dem Netbook an der Tonne ... Immerhin gelingt es mir, den Blog zu füttern. Die später entdeckten Schreibfehler müssen bis zum nächsten Mülltonneneinsatz auf ihre Korrektur warten.

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